Es gibt so Tage, die sind anders als sonst. Man hat dem Kaffee etwas mehr zugesprochen, mit dem sich dann noch gewisse Hormone verbinden, die eine extreme Grundalbernheit auslösen, die einen in seine Pubertätskicherzeiten zurückversetzt.
Heute war so ein Tag.
Es stand eine Norwegischprüfung an und ich gab mein Bestes, was gerade so gut genug war. Reden wir nicht davon, dass der Herr neben mir zwar etwas weniger konnte, dafür aber nicht gelernt hatte - ich hatte das Wochenende durchgepaukt.
Nun, die erste Prüfung seit vier Monaten löste den erwarteten Effekt aus. Völlige Albernheit im Nachhinein. Alle Faktoren des Tages kamen zusammen und so saß ich zusammen mit der Maus an meinem kleinen Pult und kicherte.
Wenn ich so einen Tag hatte und aufgedreht bin, mache ich immer Dinge, die für mich abwegig sind oder wenigstens andere Leute verwirren. Ich beglückwünsche die Leute auf der Straße, die einen Mops besitzen ( ich LIEBE diese süßen kleinen Hunde!) oder gucke mir Rapvideos an. Dann kann es auch schon vorkommen, dass ich zu früh im Bett lande und meine Freundin, die eigentlich mit ihrem Freund reden wollte, dauernd über Skype nerve.
Aber ich bin froh, mal wieder so einen Abend gehabt zu haben.
Am Samstag führt mich mein Weg noch einmal ins Schloss, hier in der Nähe. Ich wollte für den Geburtstag meines Vaters noch eine DVD kaufen und trödelte also bei MM umher. Fündig bin ich auch geworden! “Der Omegamann”, der Vorläufer zu “I am Legend”, fiel mir in die Hände. Flink machte ich mich auf den Weg zur Kasse.
Die Verkäuferin fragte mich doch glatt nach meinem Ausweis! XD Ich hatte gar nicht gesehen, dass der Film erst ab 18 war - aber ich war perplex! Egal, sie sagte schon im Voraus, dass sie wahrscheinlich vollkommen daneben liegen würde, was ich nur bejahen konnte, da ich ja nun schon 24 bin!
Der netten Verkäuferin war es ziemlich peinlich aber ich hab ihr nur nochmal gesagt, dass ich gute finde, dass sie diese Kontrollen machen und es deswegen schnurzegal sei! ^^
Zuhause angekommen, sah ich, dass der Film nicht ab 18, sondern ab 16 Jahren ist! XD
Eine bessere Überschrift ist mir gerade nicht eingefallen. ^^
Die Uni läuft jetzt also seit ca. einem Monat wieder und ich gewöhne mich eher schlecht als recht an den deutschen Hochschulbetrieb. Die Ausnahme bildete die geniale Mensa Ex-Nord, wohin ich immer wieder gerne einkehre, AUCH wenn mir heute ein Euro zuviel von meiner Karte abgezogen wurde!
Japanologie läuft. Zuerst habe ich mir viele freiwillige Kurse aufgebrummt, von denen ich aber wegen Zeitmangel und Prüfung im Beifach schon zwei wieder verlassen habe. Ansonsten sind die Kurse interessant und man kommt gut mit. Die Sprachkurse sind auch nicht das Problem, bis auf den heutigen Zeitungsartikel über Sumô, den ich einfach nur doof fand. ^^
Politikwissenschaft läuft…eher nicht. Der Prof ist immer noch krank ( von Anfang an) und irgendwie bekommen seine Kollegen kaum einen gescheiten Vertretungsplan auf die Beine gestellt. Wir Beifächler scheinen, wie immer, auf uns alleine gestellt.
Die BVG ist wieder mal zu meinem Lieblingsgefährt mutiert und ich freue mich jedes Mal, wenn ich mit ihr fahren darf. Dabei ist es gar nicht die BVG selbst, sondern die ewigen Musiker, die meinen, in der Bahn direkt neben meinem Ohr Klarinette spielen zu müssen. Autsch.
Berlin begeistert mich im Moment nicht. Aber das wissen die Meisten von euch ja. Ich hab einfach auch nicht das Geld, um die schönen und stylischen Orte von Berlin zu erleben - leider! Ich leiste mir halt ab und zu mal einen Kaffee irgendwo oder etwas Sushi im Isshin - da kann mans noch bezahlen. Was man als teuer empfindet, variiert ja auch von Person zu Person.
Montags lerne ich nun immer Norwegisch. Ja, ich weiß - noch so eine exotische Sprache, die ich so direkt hier nicht anwenden kann, gell? Aber es macht total Spaß und ist auch noch einfach! Würde ich brav alle Vokabeln lernen, könnte ich jetzt, nach vier Stunden, schon einfache Gespräche führen. Es ähnelt unserer Sprache einfach so sehr, dass es manchmal schon lustig ist! ^^
Und bald folgt ja nun auch Weihnachten, worauf ich mich dieses Jahr besonders freue! Ich möchte so gerne richtig feiern, mit Plätzchen und Adventskranz und vielem mehr! ^^ Ich freu mich richtig drauf!!!
Ansonsten stehen weitere Projekte an, von denen die Meisten auch wissen und ich bleibe dran!!! Drückt mir die Daumen, dass alles klappt!
So, das war es erstmal wieder aus dem November-Berlin! Ich hoffe euch allen geht es gut und ihr habt eine schöne Zeit! Schickt mir doch ein paar Sonnenstrahlen - die sind hier selten im Moment - dann kann ich sie verkaufen und gut Geld machen! ^^
Dies wird kein schlechte Laune Eintrag. Nur ein paar Fragen, die mir im Moment im Kopf umherschwirren.
Ab wann sollte man sich zusammenreißen und Schluss mit Unsicherheit machen? Ab wann ist man zu “erwachsen” für Unsicherheit? Ab wann kann man sich vor allem Unsicherheit nicht mehr leisten, ohne dadurch etwas zu verlieren? Mit Unsicherheit ist die normale, die Unsicherheit im Alltag, gemeint.
Was kann man erwarten? Sollte man sich ab einem bestimmten Zeitpunkt noch ändern? Sollte man sich für andere Menschen ändern? MUSS man sich für andere Menschen ändern? Und sollten sich andere Menschen für dich ändern? Oder sollte man sich zu guter Letzt nur für sich selbst ändern, weil es so am nachhaltigsten ist?
Ab wann sollte man sagen: “das bin ich. So bin ich. Mag mich wer mag.”? Wann sollte man aufhören, sich anzupassen, um es anderen recht zu machen? Ab wann sollte man den härteren Weg gehen, der eben auch Konflikte schürt? Wann sollte man aufhören, sich für eigene Alltagsentscheidungen zu rechtfertigen?
Wie gesagt ist das kein Produkt schlechter Laune - im Gegenteil. Gedankengänge in jede Richtung sind möglich! Diese Fragen sollen keine bestimmte Antwort implizieren. Es sind nur Gedanken.
Am Freitag war es nun mal wieder soweit - ich bin ein aufregendes Jahr älter geworden. Nun mit 24 Jahren und keinerlei Anflügen kindlicher Unbesonnenheit feierte ich meinen Tag.
Am Nachmittag gab es erst einmal Kaffee mit der Familie und Diana. Ich hab wirklich schöne Sachen bekommen und habe mich über jede sehr gefreut! Das Geld, was ich erhalten habe, werde ich für eine Kaffee- oder Waschmaschine anlegen. Nun was ist als Student eigentlich wichtiger?
Abends ging es dann los, mit Diana und Martin gen Pariser Str., wo es ja bekanntlich billige Cocktails und üppiges Essen gibt. Wir warfen uns also in den Bus und trafen uns mit Martin am Ku’damm. Dann pilgerten wir langsam Richtung Restaurant, wo wir uns auch eine ganze Weile aufhielten. Leider durfte anscheinend in dem Restaurant noch geraucht werden.
Dann stand ein Ortswechsel an und wir besuchten ein anderes Cafe, dessen Bedienung weitaus freundlicher war! Dort entdeckte ich, Berlinerin seit 24 Jahren, meine Liebe zu Berliner Weiße! Na das hat gedauert - aber komm, ich suche im Moment Dinge, die ich an Berlin tatsächlich vermissen würde, zöge ich in eine andere Stadt um. So langsam formt sich nämlich dieses Bild in meinem Kopf - oder zumindest der Gedanke, ob ich wirklich in Berlin bleiben möchte. Na ja, Arbeitssituation später wird es eh regeln.
Gegen halb drei beschlossen wir uns auf den Heimweg zu machen! Martin stieg in die U7 und Diana und ich beschlossen zu laufen. Wir wollten einfach mal wieder richtig quatschen und da eh kein Nachtbus an uns vorbeifuhr, beschlossen wir, nicht einfach frierend an der Haltestelle zu warten, sondern unseren Füßen diese Chance zu bieten!
Nach drei Stunden, 11 Kilometern , Kälte und ansatzweise Frost, drei Füchsen und einer Horde Wildschweine kamen wir bei mir an! Ich muss nicht sagen, dass wir so gut wie keinen Alkohol mehr im Blut hatten - dafür umso mehr Muskelkater am nächsten Tag!
Heute um 11:05 Uhr flog Basti wieder Richtung Japan davon. Dieses Mal bin ich diejenige, die daheim bleibt. Und so saßen wir noch im Starbucks und tranken Tee, bis Basti dann in die Maschine einsteigen sollte. Vor etwas mehr als einem halben Jahr, hatten wir die umgekehrte Situation. Das ich traurig war, muss ich sicher nicht extra erwähnen. Aber es kam für mich heute noch ein ganz anderes Gefühl hinzu: und zwar Fernweh. Im großen Maß. Basti geht zurück nach Japan, Elli ist auf Mauritius, Ari in Amerika und Maren geht auch bald nach England. Ich bin wieder da und bleibe es auch vorerst. Es soll überhaupt nicht heißen, dass mein Jahr in Japan jetzt auf einmal nichts mehr zählt…aber ich bin halt nicht mehr da. Ich habe das Gefühl, bzw. eher die Befürchtung in meinem Unialltag wieder zu versumpfen. Von allein werde ich kaum etwas Neues erleben hier, außer ich veranlasse es selbst - was ich natürlich tun werde. Ich kann es leider gar nicht richtig beschreiben. Jetzt wo alle schon an dem Platz sind wo sie sein sollen - oder sich bald dorthin auf den Weg machen, bekomme ich das Gefühl, dass ich mich nun damit abfinden muss, wieder in good old Berlin zu sein. Wie ein Schlussstrich. Alles schiebt sich in die Bahnen, die für die nächste Zeit vorgesehen sind. Ich bin hier - das ist für mich vorgesehen. Jedenfalls bis zu meinem Bachelorabschluss.
Außerdem kam letzte Woche mein letztes Paket aus Japan hier an. Ich bin nun wieder komplett -nichts ist mehr drüben außer meine Gedanken. Passenderweise beginnt hier der Herbst - alles in allem das langsame Auslaufen eines Übergangs, der mit Beginn des Semesters komplett sein wird.
Dieser Beitrag kommt in die Kategorie ‘Schlaflos’, da es halb sechs Uhr Morgens ist und meine Nacht für heute beendet scheint. Ich habe seit einer Woche eine schöne Erkältung und mein Husten scheint zu meinen, dass um zu heilen, er maximal vier bis fünf Stunden Schlaf pro Nacht benötigt. Vielen Dank auch. Egal, ich muss eh um acht Uhr raus.
Heute kommen nämlich die Studenten der Ritsumeikan Universität nach Berlin. Deshalb gab es vom Institut aus eine Rundmail mit der Bitte, dass sich doch ein paar Studenten finden sollten, die ihre japanischen Kollegen morgen begleiten. Nach zwei Wochen kam die Email noch einmal, nur an einen kleineren Kreis gerichtet - und zwar an diejenigen, die schon in Japan waren, bzw. gehen. Warum diese doppelte Mail? Weil sich KEINER gemeldet hatte. Ehrlich, wir haben ein paar mehr Studenten am Institut - und keiner findet sich?
Und sicher bin ich wieder so verdammt blöd gewesen und gehe nun. Ich hab Husten und fühle mich selten schlecht, Basti schnupft auch rum - ich bin da bei der ersten Gelegenheit weg. Wieso muss ich mich bei sowas immer einmischen? Tja - weil ich nicht will, dass die Studenten da alleine stehen und den Eindruck bekommen, dass sich keiner für sie interessiert. Ich hoffe, dass es wenigstens nett wird und ich nicht die ganze Zeit rumhusten muss. Das dürfte aber kein Problem darstellen, denn bei meinem Schlafmangel die Woche über, kippe ich eh um ca. 16 Uhr um!
Nachtrag: Glücklicherweise waren doch noch ein paar meiner Mitstudenten da! Drei aus einem höheren Sem und eine Studentin aus meinem Jahrgang! Ich war sehr dankbar!
Nun, da ich wieder zu Hause bin, ist es an mir, meine Freunde zu verabschieden. Am Freitag Abend tat ich das bei Ari, die sich heute auf den Weg in die USA gemacht hat! Ich wünsche ihr alles Gute und dass sie und ihr Freund eine schöne Zeit haben werden! Meine Freundin Maren wird in ca. einem Monat die Segel streichen! Zum Glück wird sie aber ab und zu in Berlin sein und ich somit die Gelegenheit haben, sie glücklicherweise gelegentlich sehen zu können! Auf Aris Abschiedsparty habe ich endlich mal wieder mit alten Freunden geredet und die Möglichkeit gehabt, mich auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Das war sehr angenehm und ich werde mich die nächsten Wochen mal mit ihnen treffen.
Diana und Martin sind auch wieder sicher gelandet und ich hoffe, die beiden leben sich gut wieder ein! Auch Dianas Freund Kei ist nun mit von der Partie und ich hoffe, dass das was er von Berlin sehen wird, ihm gut gefällt!
Ein wichtiges Wiedersehen folgt nun auch noch! Basti kommt am 28. für drei Wochen nach Berlin! Ich freue mich sehr darauf und werde ihn dann mitten in der Nacht vom Flughafen mit abholen!
Ansonsten ist nicht sonderlich viel passiert. Ich lese ein Buch über das japanische Erziehungssystem und gewöhne mich eher schlecht als recht an Deutschland.
Aber das wird!
Nun bin ich…12 Tage in Deutschland. Die Frage die jeder stellt ist natürlich: ” Und hast du dich wieder eingelebt?”. Weiß ich ehrlich gesagt gar nicht. In meinem privaten Bereich, also zu Hause, bei meinen Freunden und Bekannten bestimmt schon! Sie haben mir auch alle das Gefühl gegeben, wieder angekommen zu sein. Was “draußen” angeht, bin ich noch immer vorsichtig. Nicht aus Angst oder dergleichen. Ich weiß nur - ganz ehrlich - teilweise nicht mehr, wie ich mit manchen Menschen umgehen soll. Und das Merkwürdige dabei - ich bin ja eigentlich einer von diesen Menschen. Ich laufe gewiss genauso stoffelig wie viele Leute hier rum. Ich trage meine schlechte Laune auch offen in meinem Gesicht. Und trotzdem finde ich es manchmal noch merkwürdig.
Gestern fuhr ich das erste Mal wieder S-Bahn. Das war SO ungewohnt. Ich weiß nicht warum. Viele Leute, gerade junge Menschen, strahlen für mich eine ziemliche Kühle und Distanziertheit aus. Deppen hab ich auch schon wieder ein paar getroffen. Das wird sich wohl nicht ändern. Da muss ich wohl meine Mauer wieder hochziehen, damit irgendwelche Sprüche an mit abprallen. Ich hab sie in Japan ja einfach nicht gebraucht. Die Leute haben gestarrt - aber sie haben keine dummen Sprüche gerissen.
Die Leute sind knapp und direkt, die Verkäufer unterbrechen einen im Satz, was ich ziemlich unhöflich finde, knallen einem die Tüte ohne einen weiteren Blick vor die Nase. Ich muss diese “Dankbarkeit dass ich hier kaufen darf” erst einmal wieder lernen.
Aber ansonsten gibt es natürlich auch eine Menge positiver Dinge! Ich LIEBE Supermärkte!!! Ich liebe die Käseabteilung und unser Brot! Das ist etwas, auf das ich niemals verzichten wollen würde. Das Brot für mich so eine Bedeutung hat, wusste ich vorher auch nicht.
Ich mag unsere Häuser! Viele sehen einfach nur toll aus - und so stabil! Die Architektur hier ist wirklich schön, besonders wenn man sich ältere Häuser ansieht! Ich konnte mal wieder in die Staatsbibliothek! Ich mag diese unheimlich gerne! Habe meinen Ausweis verlängert und bestellt! Freitag wird abgeholt!
Dann genieße ich es, mit dem Fahrrad durch unsere Parks in der Nähe zu fahren! Ich freue mich, dass alles so ordentlich ist, ich einen Fahrradweg habe und dass ich nicht dauernd belehrt werde, was gefährlich ist und was nicht! Wie sehr mir die Belehrungen allerdings doch in mein Ohr gewandert sind, habe ich gestern gemerkt!
Ich war mit Ari und Maren am Potsdamer Platz und wir gingen in einen Starbucks. Erstmal habe ich mich wirklich erschrocken, WIE teuer diese Kette hier ist…aber noch mehr erschrocken habe ich mich, als mein “grande” Cafe Moccha WIRKLICH “grande” war! Was für ein riesiger Becher! Genial!
Aber keiner sagte mir, dass ich an der gelben Lampe warten solle. Keiner rief meine Bestellung durch den Laden - und keiner wiederholte sie. Außerdem sagte mir keiner auf dem Bahnsteig, dass die Bahn jetzt einfährt, das gefährlich ist und dass ich mein Handy bitte auf leise schalten soll - obwohl das mein erster Reflex war!
Ich habe verdammt nochmal *lach* NICHT gemerkt, wie sehr ich Japan im Kopf habe! Und dabei hab ich immer das Gegenteil behauptet! Also wirklich…:) Da werden wahrscheinlich nochmal ein paar Artikel hier folgen… Am Freitag treffe ich mich mit Tabea! Freue mich schon, denn ich denke, dass wir beide erstmal nur aufeinander einquasseln werden und gewiss das Gleiche erlebt haben bisher!
Heute Morgen um halb sechs wachte ich auf - und war wach. Hab ich in den letzten Tagen zu gut geschlafen? Will mein Körper mir signalisieren, dass eine Woche Faulenzerei genug ist? Begrüßt mich mein Hirn jetzt schon wieder jeden Morgen mit dem Schild “Unproduktivität” vor meinen Augen? Ich glaub da steht noch eine Diskussion aus!
Was habe ich denn so in der ersten Woche in Deutschland gemacht? Nun, da meine Eltern sich extra Urlaub genommen haben, haben wir viel unternommen und sind etwas durch Berlin und Umgebung gedüst. Mein Zimmer haben wir auch umgebaut und ich habe nun wesentlich mehr Stauraum als zuvor, was auch BITTER nötig sein wird, wenn die 25 kg Restgepäck per Schiff aus Japan hier einschippern werden!
Ansonsten stöbere ich so durch mein Inventar hier und bin immer überrascht, was ich eigentlich alles habe - und es vorher nicht wusste!^^ Beim Aufräumen fiel mir ein kleines Buch in die Hände ( auf Japanisch). Ach schau mal einer an - über Kalligraphie…hatte ich das vorher schon? Ja hatte ich - konnte nur zu wenig Japanisch! Aber das Schönste war, als ich die Abschiedskarte von meiner Freundin Elli fand, die sie mir vor meiner Abreise geschrieben hatte! Auf dieser Karte stand nämlich das Wort “wagamama”! Vor Japan konnte ich damit nüscht anfangen - aber kaum hielt ich jetzt die Karte in den Händen, musste ich laut lachen! “Wagamama” ist nämlich zu einem unserer Lieblingsbegriffe geworden und beschreibt einfach nur unseren Charakter! “wagamama” - nur das machen was man selbst will - also egoistische Züge haben!^^ Natürlich hatte die Elli-Maus das nicht selbst geschrieben, sondern das war das Titelbild der Karte.
Wunderbar!
Und solche Schätze hab ich dann hier vergraben!
Muss außerdem zugeben, dass ich beginne, bestimmte Aspekte an Japan zu vermissen. Darüber hinaus, klopfen meine grauen Zellen jeden Tag bei mir an - nämlich die, die fürs Japanische zuständig sind - und fragen mich, warum denn auf einmal alles um sie herum verstummt ist!? Das ist wirklich schade - ich kann kaum mehr sprechen üben! Ich versuche ja schon schriftlich am Ball zu bleiben. Habe Leuten in Japan geschrieben, übe täglich Kanji und versuche mir eine kleine Fleißroutine anzugewöhnen…dass meine Fähigkeiten im Japanischen wieder etwas sinken werden ist klar - aber ich will den Schaden so klein wie möglich halten! 能力が下がるのを止められないわけではないね!^^